SV Empor Erfurt e.V.

B-Jun. Saisonfazit

Werner Rathmair, 10.06.2017

B-Jun. Saisonfazit

Wir mussten am Ende in allen Wettbewerben lediglich Leistungszentren den Vortritt lassen. In der Halle errangen wir, neben zahlreichen 1.Plätzen bei hochkarätig besetzen Turnieren, die Vize-Meisterschaft nach Carl Zeiss Jena. Hier war definitiv mehr drin, allerdings fehlt uns zur Hallenendrunde in Rudolstadt das konditionelle Stehvermögen gegen die in diesem Turnier mit dem Regionalligateam aufgelaufenen Jenaer.

 

 

Im Pokal schalteten wir u.a. Rot-Weiss Erfurt aus, unterlagen aber im Endspiel Südeichsfeld klar mit 6:0, wobei die man die in den letzten beiden Minuten gefallenen 3 Tore wohl unter der Rubrik „Resignation“ gedanklich eliminieren kann.

 

 

Die Meisterschaftshinrunde dominierten wir vom ersten Spiel beim FCC an und gewannen alle Spiele souverän. Leider verloren wir das Auftaktspiel der Hinrunde noch im alten Jahr unglücklich aber klar gegen den FCC auf heimischen Platz, auch weil wir spielerische Dominanz nicht nutzten und ein Massenaufkommen an hochkarätigen Chancen äußert fahrlässig vergeigten.

 

Aus der Winterpause kamen wir sehr schwerfällig raus, auch weil ein kleiner Verein wie Empor naturgemäß über suboptimale Trainingsbedingungen verfügt, was aber nur ein Teil der „Wahrheit“ ist. Die Trainingsbeteiligung ließ vielmehr, wenn auch überwiegend begründbar, zu wünschen übrig und verschlechterte sich bis jetzt – Tiefpunkt war die letzte Woche, wo sich beim einzigen Training 3 B1-Spieler verirrten und nur dank der B2 trainiert werden konnte. Hinzu kam der Ausfall von mehreren Leistungsträgern, was wir mit unserer sehr dünnen Spielerdecke schlicht und ergreifend nicht kompensieren konnten. Die Steilvorlagen des FCC, der selbst auch überraschend patzte, konnten wir nach unseren mehr als überflüssigen Niederlagen gegen Rudolstadt und Königshofen nicht nutzten. Nach 18 Spieltagen gaben wir das erste Mal die Tabellenführung ab, was sich bis zum Saisonende manifestierte. Am Ende fehlte ein Pünktchen, das wir z.B. gegen Königshofen mehrfach auf dem Fuß hatten…

 

 

Aber egal: Ihr habt trotzdem eine tolle Saison gespielt. Ihr und eure Fans haben Spaß gehabt, und das ist das Wichtigste. Spielerisch, technisch und taktisch brauchten wir uns vor den Leistungszentren nicht zu verstecken, eher im Gegenteil. Beim athletischen und konditionellen Bereich allerdings, also all dem, was man sich mit viel Aufwand, Fleiß und auch durch Verzicht auf alternative Freizeitaktivitäten antrainieren kann, hat es für uns aber auf diesem Level dann folgerichtig nicht gereicht. Und das war, was den „ganz großen Erfolg“ betraf, auch auschlaggebend.

 

Glückwunsch an Jasper, unseren Torschützenkönig zur Torschützenkrone mit 44 Toren in der Verbandsliga.

Diese Krone holte er sich schon zum dritten Mal hintereinander, in 92 Spielen 214 Tore, besser geht es nicht.

 

Insgesamt haben wir mit minimalem Aufwand maximalen Erfolg erzielt. Das muss uns auch erstmal einer nachmachen. Glückwunsch und Dank der Fans an das Trainerteam und alle Spieler- das war eine bärenstarke Saison!!!


Quelle:Thomas Zahn


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